Betriebsräte als Tarifakteure

Tarifabweichungen und ihre Konsequenzen fur die betriebliche Mitbestimmung - Erfahrungen aus der Chemischen Industrie und der Metallindustrie

Prof. Dr. Haipeter, Thomas

In: IAQ-Report » 2010

Dateibereich 45038

291 KB in einer Datei, zuletzt geändert am 16.03.2018

Dateiliste / Details

DateiDateien geändert amGröße
Haipeter_Betriebsraete_als_Tarifakteure.pdf16.03.2018 13:47:36291 KB
Auf den Punkt ...
Tarifabweichungen sind betriebsbezogene Unterschreitungen der Flächentarifvertragsnormen, die durch die Tarifvertragsparteien legitimiert werden. In der Chemischen Industrie und der Metallindustrie finden sie in etwa jedem zehnten tarifgebundenen Betrieb Anwendung.
Tarifabweichungen werden von den Gewerkschaften inzwischen prozedural und inhaltlich stärker kontrolliert.
Betriebsräte agieren bei betrieblichen Tarifunterschreitungen als Tarifakteure im Betrieb.
Im Zuge der Tarifabweichung gewinnen die Betriebsräte mit Unterstützung der Gewerkschaften häufig an Statur gegenüber den Unternehmensleitungen.
Konflikt- und beteiligungsorientierte Verhandlungsstrategien stärken die Legitimation der Interessenvertretungen und die Organisationsmacht der Gewerkschaft im Betrieb. Beteiligungsorientierte Strategien werden von der Gewerkschaft getragen.
PURL / DOI:
Lesezeichen:
Dokumententyp:
Wissenschaftliche Texte » Artikel, Aufsatz
Fakultät / Institut:
Fakultät für Gesellschaftswissenschaften » Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ)
Dewey Dezimal-Klassifikation:
300 Sozialwissenschaften
Sprache:
Deutsch
Kollektion / Status:
E-Publikationen / Dokument veröffentlicht
Dateien geändert am:
16.03.2018
Medientyp:
Text